LifeView Eco Battery Charger

Einleitung

"Green-IT" befindet sich auch weiterhin auf einem aufstrebenden Ast: "Umweltschonend" und "energieeffizient" heißt es mittlerweile bei vielen renommierten Herstellern, anstatt ohne Rücksicht nur auf volle Power zu setzen.

Passend dazu bekamen wir die Chance, ein Auge auf den "Eco Battery Charger" von LiveView zu werfen - ganz recht: Ein Gerät, dass nicht Akkus, sondern handelsübliche Batterien wieder auflädt! Eine innovative Erfindung? Durchaus! Aber wie schlägt sich der Battery Charger in der Praxis? Wir haben ihn getestet!

 

 

Technische Daten

• Unterstützt AA und AAA Alkaline- / NiMH- / CZn- und NiCd-Batterien
• Unterstützt AA- und AAA-Akkus
• Maximale Kapazität jeder Batterie: 2700mAH
• Lädt bis zu 4 Batterien gleichzeitig und unabhängig voneinander auf
• 4 integrierte Status-LEDs
• Mikroprozessor schützt vor Überladung und -hitzung
• Automatisches Abschalten nach 4h
• Eingangsspannung: AC 100V-240V 50/60Hz 6w
• Ausgangsspannung: DC 1.7V 350mAx4
• Abmessungen: 70x118x27mm
• Farbe: Weiß, Hellgrün
 

Layout / Verarbeitung

Das Design des LifeView Battery Chargers ist eher schlicht gehalten: Der "Wiedermuntermacher" misst gerade einmal 70x118x27mm und hat eine mattweiße Oberfläche, auf dessen Oberseite das grüne "Not Only Eco"-Logo prangt. Die Unterseite dagegen ist hellgrün und besitzt vier kleine Standfüße. Leider kann man den Charger nicht direkt an eine Steckdose anschließen, sondern muss einen "Umweg" über ein ca. 1m langes, ebenfalls
weißes Kabel nehmen, welches oben an das Gerät angesteckt wird - jedoch durchaus verschmerzbar! Alle Kanten sind optimal verarbeitet und weisen keinen Grat auf.
Das Batteriefach bietet Platz für 4 Batterien (AA oder AAA), die mit dem Pluspol nach oben hineingeklickt werden können. Darüber befindet sich je eine Status-LED, die den Ladezustand anzeigt: Grün bedeutet "Batterie voll", Rot heißt "Batterie wird geladen" und bei keinem Aufleuchten einer LED ist die Batterie entweder falsch / nicht richtig eingelegt oder schlicht und einfach verbraucht!

 

Praxistest

Wir waren am Anfang etwas skeptisch, was die Arbeit des Battery Chargers anging: Immerhin sind Batterien eben "nur" Batterien - und keine Akkus! Umso erstaunter waren wir, dass unsere totgeglaubte AAA-Batterie in unserer Fernbedienung plötzlich wieder ihren Dienst reibungslos
verrichtete!
Ob man es nun glauben kann oder nicht: Der Eco Battery Charger funktioniert einfach mit allen handelsüblichen Batterien einwandfrei! Wir schnappten uns ein paar leere Testbatterien (u.a. NiMH, 2500mAh) und legten los: Batterien eingelegt, rote LED leuchtete auf - jetzt hieß es warten. Wir können bestätigen, dass der integrierte Microchip zuverlässig nach 4h Ladezeit alle LEDs von rot auf grün switcht. Doch wie sieht es mit den Batterien nun aus? Hier eine kleine Grafik:


(Zum Vergrößern anklicken!)


Wie man deutlich erkennen kann, ließen sich unsere Batterien im Durchschnitt 19x aufladen. Dies bedeutet natürlich neben dem ökologischen Pluspunkt eine immense Kosteneinsparung - man stelle sich nur vor, statt 1 ganze 19 Batterien kaufen zu müssen! Die Leistung der Stromgeber nimmt mit fortlaufendem Ladezyklus stetig ab (Memory-Effekt). Das ist allerdings normal und sollte im Grunde nicht angekreidet werden.
Wichtiger Hinweis vom Hersteller: Carbon-Zink-Batterien können leider nur 3-5x statt ca. 20x aufgeladen werden. Man sollte deshalb beim Batteriekauf gut darauf achten, zu welchem Modell man gegriffen hat (am häufigsten findet man wohl NiMH-Batterien vor)!

 

Fazit

Der Eco Battery Charger von LifeView hat uns vollends überzeugt: Er belebt zuverlässig alte und vorallem "normale" Einwegbatterien, und das nicht nur einmal! Der auftretende Memory-Effekt nach wiederholtem Aufladen ist zwar zu erwähnen, allerdings ist dies auch ein völlig normales
Verhalten. Das schlichte Design konnte durchaus punkten und alle Batterien hielten in unserem Test stabil in den dafür vorgesehenen Halterungen. Für einen fairen Preis von ca. 40€ schont man auf lange Sicht die Umwelt und den Geldbeutel - absolute Kaufempfehlung! (Benjamin Starke - 11.11.2010)

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